Turin – Die Stadt der Berge
Das in Italien bekannte Torino befindet sich im Nordwesten des Landes. Die Hauptstadt der Region Piemont und der Provinz Turin ist seit den Olympischen Spielen weltbekannt. Im Norden und Westen wird die Ebene in der Turin liegt durch die Alpen und im Süden durch die Hügel des Monferrato begrenzt.
In den sich bei Turin befindenden Fluss Po münden die Dora Riparaia, der Stura die Lanzo und der Sangone. Der Name der Stadt stammt von dem Tau ab. Das Wort stammt aus dem Keltischen und heißt übersetzt Berge. Übersetzt heißt Torino soviel wie der “kleine Bulle“. Die Römer errichteten an dem Ort im ersten vorchristlichen Jahrhundert ein Militärlager. Noch bis heute spiegelt sich die Zeit der Römer in Turin wieder. Insbesondere nach dem zweiten Weltkrieg erlebte die Stadt einen ungeahnten wirtschaftlichen Aufschwung. Jährlich zogen zehntausende Arbeit aus Süditalien in das norditalienische Turin. Im Jahr 1960 erreichte Turin schließlich die Millionengrenze und 1975 lebten schließlich 1,5 Millionen Menschen in der Stadt. Trotzdem musste Turin in den Achtzigern eine schwere industrielle Krise überstehen und im gleichen Atemzug minderte sich die Bevölkerungszahl.
Die Mole Antonelliana ist eines der Wahrzeichen Turins. Errichtet wurde das Bauwerk von 1863 bis 1880 nach Plänen von Alessandro Antonelli. Einst sollte sie als Synagoge fungieren. Zum heutigen Zeitpunkt befindet sich in dem Bauwerk das nationale Filmmuseum. Duomo di San Giovanni, die Kathedrale, wurde in den Jahren 1491 bis 1498 gebaut und beheimatet das Turiner Grabtuch. Es ist ein Leinentuch, das das Abbild eines Mannes zeigt. Pilgern verehren es, als das Tuch, in das Jesus eingewickelt wurde. Nach den Plänen des Architekten Renzo Piano wurde das berühmte Lingotto-Gebäude konzipiert. Einst war es die größte Autofabrik der Welt. Heute beherbergt es auf dem Dach das Kunstmuseum Pinacoteca Giovanni e Marella Agnelli und im Inneren ein Kongresszentrum, Einkaufszentrum, eine Konzerthalle und ein Hotel.
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